| Geschichte des Periodensystems | ||
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Schon zu Anfang des 19. Jahrhunderts gab es Aufgrund der großen Zahl unterschiedlicher Elemente erste Versuche, diese in irgendeiner Form zu ordnen. Johann W. Döbereiner stellte zwischen 1817 und 1829 Vergleiche über Elementgruppen, welche von ihm "Triaden" genannt wurden an. Die Triaden sind Gruppen von jeweils drei Elementen, welche sehr ähnliche Eigenschaften aufweisen wie z.B.: Chlor - Brom - Iod Calcium - Strontium - Barium Lithium - Natrium - Kalium
Der englische Chemiker John A. R. Newlands veröffentlichte 1864 das sog. "Gesetz der Oktaven. Er hatte endeckt, daß bei Anordnung der Elemente mit steigenden
Atommassen nach jeweils sieben Elementen ein Element folgt, welches dem ersten in seinen Eigenschaften ähnlich ist. Da jedoch zu dieser Zeit noch einige Elemente unbekannt waren bleiben noch einige Lücken. Mendelejew schloß daraus auf die Existenz und Eigenschaften von noch fehlenden Elementen. Die bald darauf folgende Entdeckung der fehlenden Elemente, wie z.B. Scandium und Germanium verhalf dem Periodensystems Mendelejew's zum Durchbruch, wogegen das nahezu analoge "Gesetz der Oktaven" noch nicht ernst genommen wurde. Die Ordnung der Elemente nach steigenden Atommassen wurde bei den Elementpaaren Argon/ Kalium, Cobalt/ Nickel und Tellur/ Iod jedoch nicht eingehalten, da die Eigenschaften dagegen sprachen. Nach und nach gelangte man dann auch zu der Überzeugung, das eine andere Größe als die Atommasse für dei Periodizität verantwortlich sein mußte. Diese Größe mußte dann direkt mit der Ordnungszahl zusammenhängen, die im Periodensystem Mendelejew's nur "Seriennummer" war.
Gelöst wurde dieses Problem von Henry G. J. Moseley. Bei der Untersuchung der Röntgenspektren von 38 Elementen mit den Ornungszahlen von 13 (Aluminium) bis 79 (Gold) stellte
er fest, daß es für eine bestimmte Linie eine lineare Beziehung zwischen der zugehörigen Frequenz und der Ordnungszahl gibt. |
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